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Ist dein Unternehmen das nächste Karstadt-Kaufhof?

Michael Urban
Michael Urban
CEO & KI-Stratege · NxtLvlOrg
30. November 2025 4 Min.
Ist dein Unternehmen das nächste Karstadt-Kaufhof?

Oder anders gefragt: Spricht man in deinem Unternehmen über KI heute so, wie der Handel vor 20 Jahren über E-Commerce geredet hat?

Kurzer Blick zurück: „Online geht wieder weg.“

Was ist bei Karstadt-Kaufhof passiert?

Parallel dazu ist E-Commerce in Deutschland vom „Nischenkanal“ zu einem zentralen Wirtschaftsfaktor geworden – Milliardenumsätze, steigende Produktivität, jährlich wachsender Anteil am Handel.

Die Muster der Abwehrhaltung kennst du vielleicht:

Und was hat man gemacht, um in der Komfortzone zu bleiben?

Fast forward : gleiche Story, neues Schlagwort – KI.

Ich höre in Unternehmen:

Währenddessen:

Kommt dir das bekannt vor?

Es ist dieselbe Frage wie damals im Handel: Glauben wir wirklich, dass dieser Trend „wieder weggeht“ – oder wissen wir innerlich, dass wir unser Geschäftsmodell anfassen müssten?

Meine These: KI ist das neue E-Commerce – nur schneller und tiefer.

Die falsche Frage ist: „Warum scheitern unsere KI-Projekte?“ Genauso wie damals die falsche Frage war: „Lohnt sich KI für uns überhaupt?“

Die richtige Frage ist: Wo verhalten wir uns heute wie ein Warenhaus 2010 – während unsere künftigen Wettbewerber vollautomatisierte, KI-gestützte Prozesse aufbauen?

Wenn du nicht gegen „Karstadt-Versionen“ deiner Branche verlieren willst, brauchst du jetzt:

  1. Hausaufgaben bei Daten & Prozessen
    Weg vom „final_final_really_final_v7b.docx“, hin zu klaren Datenflüssen, sauberen Stammdaten und eindeutigen „Sources of Truth“, auf denen KI überhaupt arbeiten darf und kann.
  2. Mut zu echten Use Cases statt Showcases
    Nicht noch ein Demo-Chatbot, sondern: Order-to-Cash, Angebotskalkulation, Wartung, Service, Qualitätssicherung – mit klaren KPIs zu Durchlaufzeit, Fehlerquote, EBIT-Effekt.
  3. Führung, die Komfortzone benennt
    Klartext über Kannibalisierung, Jobprofile, EU-AI-Act und Governance – und trotzdem entscheiden. Nicht „Wir beobachten erst mal“, sondern: „Wir testen, lernen, skalieren – oder stoppen bewusst.“

Mein Punkt:

Die Frage ist nicht, ob dein Unternehmen KI einführt. Die Frage ist, ob du das Tempo bestimmst – oder irgendwann in einer Studie über gescheiterte Geschäftsmodelle auftauchst.

👉 Deine Sicht interessiert mich:

Wo erkennst du bei euch Karstadt-Muster – in der Kommunikation, bei Investitionen oder bei Daten & Prozessen?

Schreib mir 1–3 Stichworte in die Kommentare – oder „Karstadt“ in die PN, wenn du einen schonungslosen, aber lösungsorientierten Blick von außen willst.

Und falls du nicht nur über KI reden, sondern ins Tun kommen willst:

Wenn dich genau das interessiert:

Kommentar „Kein Karstadt“ oder PN – und wir schauen uns an, wie du aus der Komfortzone in die Wirkung kommst.

Bereit für den nächsten Schritt?

In einem kostenlosen Erstgespräch analysieren wir, wo KI in Ihrem Unternehmen den größten Hebel hat.

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